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Rückblick Pfingstlager im Wipptal

Freitag, Anreise

Unsere Reise ins Pfila fing in Aarau an, wo wir uns um 13.30 Uhr besammelten. Dann stiegen wir voll motiviert in den Bus ein. Um unser Ziel zu erreichen mussten wir etwa 400 km zurücklegen. Weil wir nicht so viel Gepäck mitgenommen hatten, konnten wir den Anhänger von dem Bus abhängen. So konnten wir auf der Autobahn schneller fahren. Als wir dann über der Grenze waren, machten wir bei einer Raststätte eine Pause. Nach einer halben Stunde ging es weiter nach Wipptal. Als wir dort ankamen, hing schon eine Schweizerfahne am Haus. Wir stellten dann noch unsere Vereinsflagge auf. Danach bezogen wir unsere Zimmer. Die meisten von uns machten noch einen kleinen Erkundungstrip, bevor wir uns dann zum Abendessen trafen. Es gab hausgemachte Pizza, die sehr lecker war. Nach dem Essen durften wir für einmal nicht abwaschen. Weil es kein Abendprogramm gab, konnten wir miteinander Spiele spielen oder einfach bei der Kletterwand abhängen.   

Dominik

 

 Samstag, 1. Training

 Nach einem feinen Zmorge mit reichhaltigem Buffet ging es schon bald los mit dem Car nach Steinach am Brenner. Bei schönem Sonnenschein erwartete uns ein kurzer Warm-up-OL dem Gschnitztal entlang in den hinteren Teil des Waldes. Dort gab es ein Gebiet mit 10 versteckten Posten, die gefunden und richtig eingezeichnet werden mussten. Als die Wolken langsam dunkel wurden, ging es wieder mit einem kurzen OL zurück zum Parkplatz. Die ersten kamen gerade noch trocken an, doch dann öffnete der Himmel seine Schleusen und duschte uns ab. Nach dem Mittagslunch fuhren wir gestärkt weiter ins Tal hinein bis Stauden. Dort erwartete uns bei wieder etwas milderem Wetter ein sehr interessanter, anspruchsvoller Fein-OL mit vielen kurzen, drehenden Postenverbindungen. Im Anschluss ging es auf der anderen Talseite weiter mit einer Dreiecksstaffel. Der Regen setzte wieder stärker ein und es wurde kühler. Als sich dann leider noch jemand verletzte, wurde die Staffel abgebrochen und wir machten uns auf den Heimweg nach Obernberg. Nach dem Duschen und Aufwärmen gab es ein feines Nachtessen. Da es dann immer noch am Regnen war, wurde der Abend-OL auf den nächsten Tag verschoben. Dafür blieb Zeit, um nach dem Dessert Eishockey zu schauen oder einen gemütlichen Spieleabend zu verbringen.

Ismael

 

Sonntag, Feinschliff

Wir durften, wie bereits am Samstag, gestaffelt ab 7h30 das Morgenessen geniessen. Um 9h15 (auf die Minute genau) liefen wir ab Richtung Obernbergersee. Der Marsch dauerte 45 Minuten den Berg hinauf. Der See, mit seiner kleinen Kapelle, sah wunderschön aus. Zuerst absolvierten wir alle einen Fein-OL. Danach konnten wir bis 15h aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen. Zur Auswahl standen ein Downhill-OL, ein Partner-OL und ein Hang-OL (jeweils in verschiedenen Stärkeklassen). Zum Mittagessen gab es die selbstgemachten Sandwiches mit Obst und Schokoriegel. Wer erschöpft war oder sonst genug hatte, konnte selbständig ins Lagerhaus zurückwandern (wieder ca. 30 Min.). Das Wetter war den ganzen Tag bewölkt, manchmal nieselte es etwas. Am späteren Nachmittag kam dann aber doch noch die ersehnte Sonne hinter den Wolken hervor.  Ab 16h45, nach dem Duschen, machten wir in kleinen Gruppen einen von Christian organisierten Quiz-OL. So konnten wir die nähere Umgebung ums Lagerhaus auf eine angenehme und spannende Art kennenlernen.  Um 18h15 gab es Abendessen, mit Wiener Schnitzel (Teller-gross (!) und sicherlich genug auch für den grössten Hunger) und Kartoffelsalat. Nach dem Abendessen gab es das Rangverlesen vom Quiz-OL und die Auslosung der zehn Vierergruppen für die Pfingststaffel am folgenden Tag. Ab 20h15 schauten die Hockeyfans das Finale Schweiz-Schweden.

Rosa

 

Montag, Staffel-Finale

Die Enttäuschung über die Niederlage der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft vom Vorabend war bei den meisten Pfila-Teilnehmern am Montagmorgen wieder verschwunden. Erfreulicherweise konnten wir bereits am Morgen die ersten Sonnenstrahlen begrüssen, wodurch die Vorfreude auf die legendäre Pfingstlager-Staffel noch grösser wurde.

 Nach dem Morgenessen und einigen Spekulationen über das mögliche Siegerteam konnten wir zum letzten Mal Lunch abpacken und anschliessend unsere Zimmer räumen. Ich glaube, niemand war unglücklich darüber, dass das Haus für einmal nicht selber geputzt werden musste. J

Die grossen Gepäckstücke wurden im Reisecar verstaut und anschliessend machten wir uns bei warmen Temperaturen zu Fuss auf den Weg Richtung Waldesruh zum Start der Pfingststaffel. Dort wurden wir bereits von Peter und Adrian erwartet und schon bald über den Ablauf der Staffel informiert. Ein professionell abgesperrter Überlauf zur Schlussschlaufe war eingeplant, welcher von Adrian, unter Peters Anleitung, live demonstriert wurde.

Ein paar Startläufer-/innen wärmten sich auf und schon bald wurde der Massenstart ausgelöst. Die Strecken der Sprintstaffel waren anspruchsvoll, da die Posten sehr nahe beieinander standen. Die Karte musste genau gelesen und die Postennummern unbedingt kontrolliert werden. Die einen oder anderen Läufer bekundeten zudem etwas Mühe mit dem ungewohnten Kartenmassstab von 1:5000.

Nach etwa 17 Minuten folgte die erste Übergabe.

Die Staffel war von Anfang an sehr spannend und bis kurz vor Ende war nicht klar, wer sich den diesjährigen Sieg holen wird. Der Gastläufer des OLK Argus, Lukas Frei, kam als erster Schlussläufer zum Überlauf und passierte auch als erster die Ziellinie. Aufgrund eines Postenfehlers eines Teammitglieds konnten die anderen Teams jedoch weiter auf einen Sieg hoffen. Als Ismael dann ein paar Minuten später zum Überlauf kam und dort noch Zeit hatte, strahlend für ein Foto zu posieren, war klar, wer heute das Rennen machen wird. Mit einem Vorsprung von 36 Sekunden brachte Ismael den Sieg für Team 10 (Michelle, Dominik, Rosa, Ismael) souverän ins Ziel. 

Das Rennen um Silber wurde erst im Zieleinlauf entschieden. Ganz knapp, mit nur einer Sekunde Vorsprung platzierte sich Team 8 (Thomas, Janik, Daniel S. und Claude) auf dem 2. Rang. Der dritte Platz holte sich Team 4 (Dani F., Margrit, Stéphane, Lilly). Die weiteren Läufer und Läuferinnen trafen vor zu unter Applaus und „Hopp“-Rufen im Ziel ein.

Anschliessend assen alle ihren Lunch und den feinen, gesponserten Kuchen. Fehler, Routenwahlen und Umwege wurden rege diskutiert. Nachdem alle Posten eingezogen waren, folgte das Rangverlesen.

Obwohl mir mein Lauf nicht besonders gelungen ist, konnte ich von diesem Sieg und der tollen Leistung meines Teams doch sehr profitieren. Als Preis erhielt ich doch tatsächlich Mozart-Kugeln! J Als Spezial-Überraschung erhielten die Mitglieder des Siegerteams noch einen Pokal. Auch die zweit- und drittplatzierten wurden für ihre Leistungen belohnt und bekamen einen Preis.

Nach dem Rangverlesen wurde dem Techniker-Team Adrian und Peter für die interessanten abwechslungsreichen Trainings, die gelungene Pfingststaffel und die allgemeine Mithilfe bei der Organisation und Christian für die grossartige Organisation des Pfilas 2018 gedankt. (Es wird gemunkelt, dass der Präsi D.F. kurz davor ist, den Vertrag mit C.H. für die Organisation des Pfilas, um weitere 3 Jahre zu verlängern. Wir dürfen auf weitere News gespannt sein…)

Anschliessend begaben wir uns alle zurück ins Lagerhaus, duschten und machten uns für die Heimfahrt bereit. Die Fahrt verging u.a. durch das Erraten von verschiedenen mehr oder weniger prominenten Personen und einem Halt an einer Raststätte mit feinem Apfelstrudel schnell vorüber.

Müde aber zufrieden trennten sich in Aarau unsere Wege und das Pfingstlager 2018 ging zu Ende.

In diesem Sinne möchte ich mich auch noch einmal herzlich bei allen Organisatoren, Technikern, Kuchenbäckern und Teilnehmer für das gelungene Pfingstlager 2018 bedanken!  

Michelle